20.11.2020

Das Universum ähnelt einem riesigen menschlichen Gehirn

Eine neue Studie hat auffallende strukturelle Ähnlichkeiten zwischen dem Universum und dem menschlichen Gehirn festgestellt.

 

Laut zwei Forschern - einem Astrophysiker und Neurochirurgen der Universitäten von Bologna und Verona - ist es zwar offensichtlich, dass die Größenordnung beim Vergleich des Universums mit dem menschlichen Gehirn ziemlich unterschiedlich ist, doch gäbe es tatsächlich auffällige Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Das Universum bestehe aus mindestens 100 Milliarden Galaxien, während sich unser Gehirn aus 70 Milliarden neuronalen Zellen zusammensetzt, das heißt, dass sie ähnlich viele Strukturen beherbergen. Und, sowohl die Galaxien als auch die Neuronen sind durch lange Fäden und Knoten miteinander verbunden, die ein riesiges, komplexes Netz bzw. Netzwerk bilden.

Darüber hinaus machen diese Fäden jeweils nur etwa 30% der Masse aus - die anderen 70% bestehen im Gehirn aus Wasser und aus Dunkler Energie im Kosmos. „Wir haben die spektrale Dichte beider Systeme berechnet", sagte der Astrophysiker Franco Vazza von der Universität Bologna im Gespräch mit The Independent. „Dies ist eine in der Kosmologie häufig angewandte Technik zur Untersuchung der räumlichen Verteilung von Galaxien. Und unsere Analyse zeigt, dass die Verteilung der Fluktuation innerhalb des neuronalen Netzes des Kleinhirns auf einer Skala von 1 Mikrometer bis 0,1 Millimeter der gleichen Progression der Materieverteilung im kosmischen Netz folgt, aber natürlich auf einer größeren Skala, die von 5 Millionen bis 500 Millionen Lichtjahren reicht.“

 

Wenn das Universum also wirklich eine ähnliche Struktur wie das menschliche Gehirn hat, könnte uns das etwas über die Natur des Bewusstseins sagen? Könnte das Universum möglicherweise selbst ein Bewusstsein besitzen? „Wahrscheinlich entwickelt sich die Konnektivität innerhalb der beiden Netze nach ähnlichen physikalischen Prinzipien, trotz des auffälligen und offensichtlichen Unterschieds zwischen den physikalischen Kräften, die Galaxien und Neuronen regulieren", so der Neurochirurg und Koautor der Studie Alberto Feletti.

 

Die ausführliche Studie wurde im Fachjournal Frontiers of Physics publiziert.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: NASA, ESA, ESO

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