13.01.2020

NASA-Forscher: Enceladus könnte Leben beherbergen

Der wissenschaftliche Leiter der historischen Voyager-Missionen der NASA, Professor Dr. Ed Stone, schlägt vor, den eisigen Saturnmond Enceladus erneut zu besuchen und ihn genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Der US-amerikanische Physiker, Planetologe und Weltraumforscher ist mit seinen 83 Jahren noch immer an einer Vielzahl von Weltraumprojekten beteiligt und maßgeblich an der Erforschung des Sonnensystems beteiligt. Er hat unter anderem als Projektwissenschaftler für das Voyager-Programm der NASA gearbeitet, das zwei der kühnsten Weltraummissionen aller Zeiten durchführte. Das Voyager-Programm ist ein Forschungsprogramm der NASA zur Erkundung des äußeren Planetensystems und des interstellaren Raums. Es umfasst Planung, Bau und Forschungsmission der beiden Raumsonden Voyager 1 und Voyager 2. Diese starteten im Jahr 1977 und dauern bis heute an.


Sowohl Voyager 1 als auch Voyager 2 haben sich bisher weiter von der Erde entfernt als jedes andere von Menschenhand geschaffene Objekt in der Geschichte und sind trotz ihrer über 40-jährigen Reise durch den Weltraum noch voll funktionsfähig. Ihre ursprüngliche Mission zum Besuch der vier Gasriesen wurde durch eine seltene Planetenkonfiguration ermöglicht, die nur alle 175 Jahre zustande kommt - eine Gelegenheit, die sich die NASA nicht entgehen lassen durfte.

 

Von allen Welten, die die Voyager-Sonden auf ihren Reisen besuchten, ist es jedoch der Saturnmond Enceladus, den Dr. Stone für den vielversprechendsten Ort hält, um nach Anzeichen außerirdischen Lebens zu suchen. „Wir müssen wirklich zurück und uns diesen Mond genauer ansehen", sagte er dem The Guardian. „Wir wissen, dass dort Wassereis an seinem Südpol verdunstet (Geysire). Es schneit die ganze Zeit. Das bedeutet, es gibt flüssiges Wasser unter der eisigen Kruste. Und hier auf der Erde gibt es überall dort, wo Wasser ist, auch mikrobielles Leben."

 

Er schlägt vor, Proben dieses Wassers zu nehmen und sie auf Leben hin zu untersuchen. „Es gibt Leute, die sich überlegen, wie man durch diese Geysire fliegen könnte. Ich denke auch, es wäre am besten, durch die Geysire zu fliegen und von ihnen Proben zur Erde zu bringen, um zu sehen, ob es dort Mikroben gibt. Mikroben sind das Wahrscheinlichste, was wir dort finden werden. Wir wollen sehen, ob die Mikroben mit denen auf der Erde verwandt oder anders sind", erklärt Dr. Stone.

 

© Fernando Calvo*, Foto: NASA/JPL-Caltech

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