12.03.2022

Ein Zeichen? Heiligenstatue »blutet«, als Ukraine-Krieg beginnt

Eine Frau aus dem US-Bundesstaat Colorado ist überzeugt, Zeuge von etwas Übernatürlichem geworden zu sein, weil ihre Statue des heiligen Erzengel Michael plötzlich zu »bluten« begann.

 

Laut einem Bericht des National Catholic Register ereignete sich der Vorfall am Abend des 23. Februar im Denveraner Vorort Broomfield. Die 57-jährige Alicia Martinez telefonierte gerade mit einer Freundin, als ihre Mitbewohnerin sie verzweifelt darauf aufmerksam machte, dass in ihrer Wohnung offenbar etwas Seltsames passierte. Sie brach ihr Gespräch umgehend ab und ging nachsehen, was es damit auf sich hatte, und stellte verblüfft fest, dass eine seltsame flüssige Substanz, die wie Blut aussah, das Gesicht ihrer Statue des heiligen Erzengels Michael hinunterfloss.


„Es tropfte, wie wenn man sich schneidet und das Blut herausläuft", schilderte Martinez und erklärte: „Er weint aber nicht, er blutet aus der Stirn". Verständlicherweise war sie unsicher, was sie davon halten sollte, aber sie hatte nicht das Gefühl, als bedeute es Unheil. Sie empfand es unerklärlich und gleichzeitig aber auch als wunderschön.

 

Martinez bat anschließend einen befreundeten Priester um Rat, der ihr mitteilte, dass es sich bei dem Vorfall wohl um ein »wundersames« Ereignis handele, das bedeute, dass ihr Haus gesegnet sei. Als sie auch noch zusätzlich mit einer Ordensschwester über die blutende Heiligenstatue sprach, bekam sie die Information, dass das »Blutwunder« sicher aufhören würde, sobald die rätselhafte Flüssigkeit den Kopf des Teufels erreicht, der sich unter dem Fuß von heiligen Michael befindet.


Erstaunlicherweise, so die 57-Jährige, kam es genauso, wie die Geistliche es vorausgesagt hatte, denn das »Bluten« hielt etwa eine Woche lang an, bis die Substanz den Boden der ca. 80 cm hohen Statue erreicht hatte, wo sich das Gesicht des »Fürsten der Finsternis« befindet.

 

Martinez nahm den ganzen Verlauf des rätselhaften Ereignisses auf Video auf und veröffentlichte es in den sozialen Medien. Sie stellte aber direkt eines klar: „Das ist kein Fake. Es geht nicht darum, berühmt zu werden. Nichts von alledem. Ich weiß, dass es etwas Göttliches ist, das nicht jedem widerfährt."

Einige glauben tatsächlich, dass dies ein himmlisches Zeichen sein könnte, das mit dem Krieg in der Ukraine zusammenhängt. Denn als der heilige Erzengel Michael am 23. Februar in Colorado zu bluten begann, war es aufgrund der Zeitverschiebung von 9 Stunden in Europa bereits der 24. Februar und der Beginn des von Russland gestarteten Großangriffs auf die Ukraine.

 

Übrigens, im Christentum gilt der Erzengel Michael insbesondere als Bezwinger des Teufels in Gestalt des Drachen (Höllensturz) sowie als Anführer der himmlischen Heerscharen. Daneben spielt er eine wichtige Rolle im Volksglauben. Er ist es, der ein Verzeichnis der guten und schlechten Taten eines jeden Menschen erstellt, das diesem zunächst am Tag des Sterbens (Partikulargericht), aber auch am Tage des Jüngsten Gerichts vorgelegt wird und auf dessen Basis er über ihn richtet.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Alicia Martinez

 

VIDEO:


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