07.07.2020

Dank Corona: Vögel übernehmen Herrschaft über Loch Ness

Das Fehlen der Touristen wegen der Corona-Maßnahmen hat am berühmten schottischen See dazu geführt, dass sich die Natur dort langsam erholt und sich die Kontrolle darüber zurückholt.

 

Wenn man der Coronavirus-Pandemie etwas Positives abgewinnen will, dann ist es sicherlich die signifikante globale Reduzierung der Schadstoffbelastung, da viele Industriebetriebe ihre Produktion eingestellt haben und auch die Straßen in den Städten weniger Verkehr aufweisen. Zweifelsohne ist eine derartige geringere Umweltverschmutzung eine gute Sache für die Natur, doch auch die aufgrund von COVID-19 eingeleiteten Shut- und Lockdowns haben bisher einige positive Auswirkungen auf die Flora und Fauna unseres Planeten gezeigt – wenn auch wahrscheinlich nur kurzfristig.

So auch am schottischen See Loch Ness, normalerweise herrscht dort zu dieser Jahreszeit rege Betriebsamkeit, da es ein beliebtes Ziel für Besucher aus der ganzen Welt ist, die nach Schottland reisen, um mit viel Glück sogar das legendäre Seeungeheuer »Nessie« zu sehen. Doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist es heutzutage tatsächlich sehr viel ruhiger dort und anstatt reger Menschenmassen sind viele der vom Tourismus abhängigen Ortschaften an den Ufern des Sees mehr oder weniger leer geblieben. So haben sie, wie viele in der Tourismusbranche bei uns in Deutschland, in den letzten Monaten große Mühe gehabt, finanziell über die Runden zu kommen.

 

Doch während die Zahl menschlicher Besucher in diesem Gebiet deutlich zurückgegangen ist, hat die Vogelpopulation in Nessies Heimat merkbar zugenommen. Selbst ein Denkmal vom Ungeheuer von Loch Ness wurde von einer Spatzenfamilie besetzt und in seinem Kopf ihr Nest errichtet, als wolle sie demonstrativ damit sagen: „Wir haben Nessies Platz eingenommen, jetzt sind wir die Herrscher von Loch Ness!“

 

Auch Adam Da Silva, Geschäftsinhaber vom »Dores Inn«, einem Pub am Ufer des Sees, bekommt täglich eine stetig anwachsende Zahl neuer Art von Gästen: Spatzen. „Es war hier so ruhig während des Shutdowns, sodass sie sich ungestört fühlten und sehr gut damit zurechtkamen", schilderte Da Silva im Gespräch mit Press and Journal. „Normalerweise hätten wir bis zu 400 Kunden am Tag, doch im Moment sind die Spatzen unsere einzigen 'Gäste'.“

 

Ob die Vögel jedoch auch weiterhin bleiben werden, wenn der Besucheransturm wieder zunimmt, ist fraglich.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Northpix

* Die Beiträge unterliegen dem Urheberrechtsschutz und das Kopieren ist nur für nichtkommerzielle Zwecke und dem deutlich sichtbaren Hinweis auf den Autor und dem Direktlink zu https://terra-mystica.jimdofree.com gestattet. Siehe unsere Urheberrechtsbestimmungen.

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