04.04.2022

Gestatten: Die wohl seltsamste Taubenart der Welt

Es gibt die unterschiedlichsten Vogelarten und einige Exemplare gehören zu den merkwürdigsten, die man je gesehen hat - eine ungarische Taubenrasse steht mit Sicherheit ganz weit oben.

 

Sie trägt den Namen »Budapester Kurze« und zählt zu den bizarrsten Exemplaren, die die ornithologische Fauna zu bieten hat. Mit ihren riesigen knolligen Augen, den seltsam geformten Kopf und seinem kleinen, spitzen Schnabel ist es eine echte Kuriosität. Auf den ersten Blick könnte man meinen, es handele sich um eine digital bearbeitete oder gänzlich am Computer generierte Figur, doch es handelt sich tatsächlich um ein echtes lebendes Wesen, das wirklich existiert.

Die Rasse wurde, wie der Name bereits vermuten lässt, Anfang des 20. Jahrhunderts in der ungarischen Hauptstadt Budapest selektiv gezüchtet, es gibt jedoch noch eine Reihe weiterer anderer regionaler Arten mit ähnlichen Merkmalen. Was sie an äußerlichen Defiziten hat, macht sie durch ihre Leistungen bei Wettflügen wieder wett, denn ihre Art ist vor allem für ihre extreme Ausdauer bekannt, mit der sie bei Taubenwettbewerbe in verschiedenen Disziplinen meistens als Sieger hervorgeht. So kann sie mühelos fünf Stunden ohne Unterbrechung fliegen und dabei Strecken von bis zu 800 Kilometern zurücklegen.

Sie stammt, wie andere Haustaubenarten auch, von der Felsentaube (Columba livia) ab, ihre Zucht ist jedoch eine große Herausforderung, weshalb sie relativ selten ist.

 

Einige seltsame Exemplare wurden auf Oddity Central vorgestellt.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Oddity Central

 

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