16.06.2020

Riesentintenfisch an südafrikanischen Strand angespült

Spaziergänger waren überrascht, als sie an einem südafrikanischen Strand einen Riesentintenfisch am Ufer liegen sahen.

 

Der Fund wurde in der Saint Helena Bay gemacht, einer Siedlung in der Gemeinde West Coast District in der südafrikanischen Provinz Westkap. Der Körper des Kopffüßers hatte eine Größe von über 2,5 Metern, seine Tentakel waren zusätzliche rund 2,40 Meter lang und sein Gewicht wurde auf bis zu 300 kg geschätzt.

 

Er wurde am Strand Britannia Bay Beach angespült, wo er sehr schnell die Aufmerksamkeit der örtlichen Strandbesucher auf sich zog. In dem Videoclip unten ist zu sehen ist, wie Richard Davies die Kreatur filmt, während sich sein Freund auf den Sand daneben legt, um zu verdeutlichen, wie groß das Meerestier im Vergleich zu einem erwachsenen Menschen ist.

Es handelte sich um einen Riesenkalmar (Architeuthis dux), den man äußerst selten aus einer solchen Nähe zu sehen bekommt, weil der Lebensraum dieser Tintenfischart eigentlich die Tiefsee ist, wo er zwischen 300 und 1.000 Meter unter der Meeresoberfläche lebt. Deshalb sind sie auch kaum erforscht, weil es in diesen Tiefen sehr schwierig ist, sie lebend zu studieren.

 

In der Regel sieht man Riesenkalmare nur, wenn sie sterbend oder bereits tot an Land gespült werden, so wie offensichtlich auch dieses Exemplar, denn wie Davies gegenüber News24.com äußerte, konnte er erkennen, dass das Tier im Sterben lag. „Es pumpte immer noch Tinte aus und ich berührte einen seiner Tentakel, das sich dann an meiner Hand festsaugte, sodass ich ihn tatsächlich mit Gewalt von mir lösen musste. Ich war traurig, zu sehen, dass er stirbt“, schilderte er.

Laut dem Meeresbiologen und Kurator für wirbellose Meerestiere am Iziko Museums of South Africa, Dr. Wayne Florence, dürfte das Tier keine zwei Jahre alt gewesen sein, um das genaue Alter zu ermitteln, müsste man es jedoch sezieren, denn nur seine Jahresringe oder eine Schnabelanalyse können einen Hinweis auf das Alter geben. Tintenfische wachsen nämlich sehr schnell und leben nur etwa fünf Jahre.

 

Der größte Riesenkalmar, der je in Südafrika angespült wurde, hatte eine Länge von 9,1 Metern und wurde 1992 in Kommetjie, Kapstadt, gefunden. „Er ist selten. In Südafrika hatten wir bisher weniger als eine Handvoll gestrandeter Kalmare. Obwohl unser Museum fast 200 Jahre alt ist, stammt unser ältestes gestrandetes Riesenkalmar-Exemplar überraschenderweise aus dem Jahr 1972“, erklärt Dr. Florence

 

Das Tier wurde den Iziko Museums of South Africa übergeben. Diese Kulturerbe-Institution verwaltet 11 Nationalmuseen, sammlungsspezifische Bibliotheken, ein Sozialgeschichtliches Archiv von Weltklasse sowie das modernste digitale Planetarium und den modernsten Digital Dome auf dem afrikanischen Kontinent. Dort soll es ihre Sammlung wirbelloser Meerestiere ergänzen.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: via YouTube

 

VIDEO:

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