17.10.2020

Frau gibt Pompeji-Artefakte zurück, um Fluch loszuwerden

Eine Kanadierin hat kürzlich mehrere Gegenstände an ein Reisebüro in Italien geschickt, die sie vor 15 Jahren während einer Besichtigung der Ruinen von Pomeii gestohlen hatte. Sie begründete die Rückgabe damit, dass sie sich dadurch von dem Fluch befreien möchte, der scheinbar auf den Artefakten lastet.

 

Dem Bericht von CNN Travel hatte die Frau vor 15 Jahren den Archäologischen Park von Pompeji besucht und dort ein zwei weiße Mosaikfliesen, zwei Scherbenfragmente von einer Amphore sowie ein Stück von einer Wand mitgenommen. Über ihre Entscheidung, sie zu stehlen, erklärt die Frau in dem Schreiben, das den zurückgeschickten Gegenständen beigefügt wurde: „Ich war jung und dumm, und ich wollte ein Stück Geschichte besitzen, das niemand hatte.“

Doch als sie anschließend wieder zu Hause in Kanada war, soll sie buchstäblich vom Pech verfolgt worden sein. Sie beschreibt in dem Brief, dass sie im Laufe der nachfolgenden 15 Jahre zwei Krebsdiagnosen erhielt und dass auch ihre Familie unter ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten zu leiden hatte. Sie sei überzeugt, dass die unrechtmäßig mitgenommenen Souvenirs schuld an den ganzen Schicksalsschlägen waren. „Ich habe ein Stück Geschichte gestohlen, das viel negative Energie in sich trug", schreibt sie. Wie und warum sie aber zu der Schlussfolgerung kam, dass diese ganzen Probleme mit den gestohlenen Pompeji-Stücken zusammenhingen, teilt sie nicht mit.

 

„Bitte nehmen Sie diese Artefakte zurück, damit ich das Richtige tun und den Fehler, den ich begangen habe, wiedergutmachen kann", bittet sie, „ich möchte diesen Fluch nicht mehr auf meine Familie, meine Kinder oder mich selbst übertragen". Die gestohlenen Stücke sind inzwischen an die Verwaltung des Archäologischen Parks von Pompeji übergeben worden, wo sie wahrscheinlich zukünftig in einer Vitrine mit den anderen Artefakten ausgestellt werden, die ebenfalls von Touristen gestohlen und anschließend wieder zurückgegeben wurden, weil sie angeblich ähnliche unheimliche Schicksalsschläge erlebt hatten.

 

Pompeji ist übrigens nicht die einzige archäologische Stätte, die scheinbar Touristen mit einem Fluch »bestraft«, wenn sie historische Artefakte stehlen. Im Juli dieses Jahres erhielt die Regionalverwaltung der Park- und Wildschutzbehörde, Colorado Parks and Wildlife, ein Paket, in dem sich ein kleiner rötlicher Stein mit einem kurzen Brief befand. Darin beschrieb der Absender sein Problem mit dem vermeintlich verfluchten Stein: „Jemand brachte ihn mir vor drei Jahren nach Hause. Seitdem sind schlimme Dinge passiert.“ (wir berichteten hier.)

 

Historische Stätten wie die jahrtausendealten Ruinen von Pompeji sind als Kulturgüter gesetzlich geschützt. Ihre Beschädigung oder Entwendung von sei es auch noch so kleinen Steinchen oder Scherben werden je nach Land mit hohen Geld- oder sogar Haftstrafen geahndet.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pompeii Archaeological Park Press Office

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