14.09.2021

Forscher: Vermisste Personen wurden vom Yowie gefressen

Ein australischer Kryptozoologe ist fest davon überzeugt, dass einige der im australischen Busch vermissten Personen Opfer dieses sagenumwobenen humanoiden Affenwesens geworden sind.

 

Obwohl Begegnungen mit großen, zweibeinigen Hominiden meist mit Nordamerika (Bigfoot) und dem Himalaya (Yeti) in Verbindung gebracht werden, gibt es tatsächlich seit Hunderten von Jahren Berichte über solche Kreaturen aus Ländern auf der ganzen Welt, einschließlich Russland, China und sogar Australien, wo sie als Yowie bezeichnet werden. In Größe und Aussehen hat es große Ähnlichkeit mit dem legendären Bigfoot. Es ist ebenfalls über zwei Meter groß und sein Körper wird von einer dicken Fellschicht bedeckt.

 

Und seit Jahren durchforstet der selbsternannte Yowie-Forscher Jason Heal die Wildnis um Perth im australischen Bundesstaat Western Australia, um nach Beweisen zu suchen, die ein für alle Mal die Existenz dieses Hominiden belegen könnten. Als Mitbegründer der Yowie-Forschungsgruppe »Yowie Research Group« haben er und sein Kollege Jason Dunn zwischenzeitlich eine große Sammlung von Sichtungsberichten, Fotos und Tonaufnahmen zusammengetragen, die in den großen Nationalparks des Landes aufgenommen wurden. Heal behauptet auch, Yowies mit eigenen Augen gesehen zu haben.

 „Erst kürzlich sah ich Yowies mit übermenschlicher Geschwindigkeit nördlich von Bullsbrook rennen", schilderte er dem The West Australian. „Ich glaube, dass es eine Population von Yowies in den äußeren Vororten gibt, einschließlich Mundaring, Serpentine Dam und Lake Gnangara. Ich denke, dass sie sich in den Buschgebieten in der Nähe von Menschen aufhalten und Buschkorridore benutzen, da sie aber in den frühen Morgenstunden aktiv sind und unglaublich schnell sind, sieht man sie nie."

 

Wenn es jedoch um konkrete physische Beweise geht, behauptet Heal, dass diese Wesen sehr intelligent wären und alles verbergen, was ihre Existenz verraten und somit gefährden könnte. Er glaubt sogar, dass einige derjenigen Menschen, die ihnen zu nah kamen, von ihnen gefressen wurden. „Es gibt viele Menschen, die im Busch vermisst werden und deren Fälle ungelöst bleiben oder auf einen vermeintlichen Mord zurückgeführt werden. Aber ich glaube, dass einige dieser Fälle das Werk von Yowies sind", sagte er.

 

Allerdings sind die Aussagen und Beweisführungen von Heal und Dunn offensichtlich mit Skepsis zu betrachten, denn wie der Kroptozoologe Dean Harrison vom Australia Yowie Research bereits in einem älteren Interview erklärte, gelten diese beiden Kollegen unter den Yowie-Forschern nicht gerade als seriös. Es sind auch weltweit keine Fälle bekannt, bei denen diese hominiden Affenwesen Menschen verletzt oder getötet haben sollen.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: F. Calvo


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