26.05.2021

Junge Frau nach Begegnung mit Bigfoot traumatisiert

Eine junge Frau aus dem US-Bundesstaat Ohio erlitt den Schockmoment ihres Lebens, als sie nach einem Besuch im Fitnessstudio am Parkplatz einem monströsen Wesen begegnete, dass für den Bigfoot gehalten wird.

 

Die unheimliche Begegnung soll sich am 24. April ereignet haben, als die anonym bleibende Zeugin gegen Mitternacht das Fitnessstudio »Warehouse 24 Hour Gym« am Stadtrand von Ashland verließ. Auf dem Weg zu ihrem Wagen hörte sie einen Zweig knacken und als sie ihre Aufmerksamkeit auf den Bereich richtete, aus dem das Geräusch kam, sah sie zu ihrem Schrecken ein über zwei Meter großes Wesen mit gräulichem Fell. Es scheint, dass die seltsame Kreatur sie ebenfalls gesehen hat, denn sie flüchtete mit enormer Geschwindigkeit vom Tatort.

Der Vorfall war für die Studentin dermaßen traumatisch, dass sie umgehend zu einem nahegelegenen Restaurant fuhr und dort unter Tränen ihre Familie anrief. Die 20-Jährige erzählte ihnen ihrer unheimlichen Begegnung Sichtung und bat, dass man sie abholt, weil sie zu aufgewühlt sei, um selbst mit dem Auto nach Hause zu fahren.

 

Ihr Stiefvater nahm dieses Ereignis sehr ernst und meldete den Vorfall der Bigfoot Field Researchers Organization (BFRO), die es mit der Fallnummer 69605 untersucht hat. BFRO-Gründer Matt Moneymaker hat die Ermittlungen persönlich durchgeführt und sowohl mit dem Stiefvater als auch mit der jungen Zeugin gesprochen, um nähere Details zu erfahren. Demnach hatte sich der Stiefvater zwar am nächsten Tag umgehend in der Gegend dort umgesehen, doch nur viele ältere Hirschspuren entdeckt und keine Fußabdrücke von der Kreatur, die sie gesehen hat.


Moneymaker kam letztendlich zu dem Schluss, dass beide glaubwürdig sind und es sich nicht um ein Scherz handele oder versucht werde, Aufmerksamkeit zu erregen. Er wies auch darauf hin, dass die Zeugin sich sehr sicher war, dass die Kreatur nicht nur ein Mensch in einem Kostüm war, und dass die Geschwindigkeit, mit der es wegrannte ebenfalls ungewöhnlich schnell war.

 

Dass es der jungen Frau nicht um Aufmerksamkeit geht, sieht Moneymaker auch darin bestätigt, dass sie ihren Namen nicht in dem Bericht aufnehmen lassen will und sich auch nicht mehr an weiteren Untersuchungen beteiligen möchte. Der Grund ist verständlich und leider immer wieder real: Menschen, die offen über ihre ungewöhnlichen Erlebnisse oder Erfahrungen berichten, werden oft verspottet und sind nicht selten auch für immer »gebrandmarkt«. Auch die 20-Jährige hatte einigen ihrer Kollegen und Freunde über die Sichtung erzählt und diese leidvolle Erfahrung gemacht.

 

Somit sind jetzt bereits 303 Begegnungen mit dieser Kreatur in Ohio registriert, kein Wunder also, dass es im Ranking der US-Bundesstaaten mit den meisten Bigfoot-Sichtungen den vierten Platz belegt. Ganz oben steht der Staat Washington, wo viele namhafte Sichtungen dokumentiert wurden und mit stolzen 676 Registrierungen die aktivste Bigfoot-Region der Welt ist. Dort kam es in den Blue Mountains von Okanogan County - oder genauer gesagt, im Ape Canyon - zu einer der aggressivsten Bigfoot-Begegnungen, die je dokumentiert wurden. Kalifornien - wo der berühmte »Patterson-Gimlin-Film« vom Bigfoot entstand - liegt mit 445 Sichtungen an zweiter Stelle, gefolgt von Florida mit 328.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: F. Calvo


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