05.02.2022

Aus Rache: Frau bietet ihren Mann meistbietend zum Verkauf an

Vorsicht Männer, dieser Fall könnte Nachahmung finden! Deshalb nehmt zukünftig lieber immer eure Frau zu euren Ausflügen mit, ansonsten könnte sie euch ebenfalls bei einer Online-Handelsplattform zum Verkauf anbieten.

 

Linda McAlister heiratete 2019 in Irland und zog mit ihrem Mann John und den beiden Kindern, den vierjährigen Colt und den sechsjährigen Ryder, nach Rangitīkei in Neuseeland. Dort sorgte sie kürzlich für Schlagzeilen, denn sie bot ihren Gatten auf TradeMe - einer Online-Auktionsplattform ähnlich wie eBay - zum Verkauf an.

Auslöser für die kuriose Aktion war die Tatsache, dass sich John nicht davon abbringen lassen wollte, während der Schulferien mit Freunden auf einen Angelausflug zu gehen und er seine Frau mit den Kinder alleine zu Hause ließ. Dafür wollte sich die Ehefrau gebührend rächen, denn während der Abwesenheit des Vaters musste sie die Kinder den ganzen Tag alleine Beaufsichtigen und unter anderem verschoben sich deren Schlafenszeiten immer weiter nach vorne, was sie wütend machte.

 

So beschloss sie, ihren Ehemann auf der beliebten nationalen Online-Handelsplattform meistbietend zum Verkauf anzubieten und beschrieb ihn als einen „schießenden und fischenden Kerl" und als „treu, solange er gefüttert und getränkt wird" und merkte an, dass er zwar „in einer neuen Umgebung ängstlich werden könnte, doch besonders gut darin ist, sich selbst zu beruhigen." Sie schloss ihr Angebot mit dem wichtigen Hinweis: „Der Kauf ist rechtsverbindlich, keine Rückgabe oder Umtausch".

In dem nicht ganz ernst gemeinten Auktionsangebot wurde er auch als „gut behandelt" mit „einer Reihe von Vorbesitzern" sowie als „schwer zu halten, aber vielseitig einsetzbar" beschrieben. Bis TradeMe die Auktion wegen Verstoßes gegen ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen beendete, hatte sie bereits rund 100 Neuseeland-Dollar (ca. 120 Euro) erreicht. „Obwohl wir es lieben, zu sehen, wie Kiwis (umgangssprachlich für Neuseeländer) Spaß haben, ist es letztendlich unsere Priorität, sicherzustellen, dass auch alle unsere Mitglieder schöne Erfahrungen bei uns machen", begründete der Compliance Manager von TradeMe, James Ryan, gegenüber der nationalen Nachrichtenseite Stuff diesen Schritt.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay, Bearb. F. Calvo


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