18.10.2020

Piloten melden erneut Begegnung mit einem Jetpack

Bereits zum zweiten Mal kam es jetzt wieder in großer Höhe zu der gefährlichen Begegnung von einem Passagierflugzeug mit einem Jetpack, das über dem internationalen Flughafen von Los Angeles (LAX) flog. Ein Jetpack ist eine auf dem Rückstoßprinzip (meist heißer Verbrennungsgase) basierende, wie ein Rucksack tragbare Antriebseinheit, mit der sich eine einzelne Person frei in der Luft bewegen kann.

 

Bereits Anfang September hatten zwei Verkehrspiloten des Fluges American Airlines (AA1997) bei ihrem Landeanflug auf dem internationalen Flughafen von Los Angeles eine ungewöhnliche Begegnung mit einem Jetpack-Flieger gemeldet (wir berichteten hier). In rund 1.000 Metern Höhe und etwa 16 Kilometern vor der Landepiste entfernt, passierten sie den Jetpack in nur etwa 300 Metern Abstand. Auch Piloten der SkyWest Airlines bestätigten den gefährlichen Eingriff in den Luftraum durch ein Jetpack und schilderten ihre eigene Begegnung.

Die Medien hatten sich zwar bemüht, von den American-Airlines-Piloten mehr darüber zu erfahren, doch die Fluggesellschaft riet, sich diesbezüglich mit der Federal Aviation Administration (FAA) in Verbindung zu setzen. Die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA teilte nur mit, dass sie den Fall dem Los Angeles Police Department (LAPD) zur Untersuchung übergeben hätten. wobei sie möglicherweise versucht hätten, die Person mit einem Hubschrauber oder einer Bodenpatrouille ausfindig zu machen. Das LAPD antwortete wiederrum, dass es von der FAA keinen solchen Bericht erhalten habe. Der Zwischenfall konnte demnach offenbar nicht geklärt werden und der/die Täter/in und seine/ihre Beweggründe für diese riskante Aktion blieben ein Rätsel.

 

Wie Fox News nun berichtet, kam es jetzt erneut zu einem Zwischenfall mit einem Jetpack über dem selben Luftraum. Die Besatzung der China Airlines meldete ihre Begegnung mit einem Jetpack über dem Gebiet - diesmal in einer Höhe von etwa 1.850 Metern und 11 Kilometern nordwestlich vom Flughafen von Los Angeles. Was den Fall so rätselhaft macht, ist der Umstand, dass Jetpacks normalerweise großen Lärm machen und deshalb schon aus großer Entfernung sehr auffällig sind, doch scheint niemand am Boden etwas gesehen oder gehört zu haben. Offenbar betrifft dieses Problem auch nur den Flughafen von Los Angeles, da es von anderorts keine Anzeigen derartiger Begegnungen gibt.

 

Sowohl die FAA als auch das FBI untersuchen jetzt die Sichtungen. Es bleibt also vorerst weiterhin ein Rätsel, wer in einer solchen Höhe mit einem Jetpack den Luftraum über den internationalen Flughafen von Los Angeles verletzt. Möglich wäre jedoch auch, dass gar kein Mensch, sondern eine Puppe an einem ferngesteuerten Jetpack befestigt worden war, um irgendwelche Tests durchzuführen oder einen  (dummen) Streich zu spielen.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Steve Jurvetson, Wikimedia

Symbolbild
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