06.07.2022

Apollo-Astronaut: Der Mensch stammt nicht von der Erde

Alfred »Al« Worden war ein ehemaliger amerikanischer Astronaut und behauptete bis zu seinem Tod am 18. März 2020, dass der Mensch in Wahrheit von außerhalb der Erde stamme.

 

Worden war Ingenieur und nahm 1971 als Kommandomodul-Pilot an der Apollo-15-Mondmission teil, womit er zu der kleinen Elite von nur 24 Menschen gehört, die jemals zum Mond geflogen sind. Das ehemalige Apollo-15-Mitglied behauptete zu Lebzeiten immer wieder, dass Außerirdische nicht nur real seien, sondern in ferner Vergangenheit auf die Erde gekommen seien und die menschliche Zivilisation erschaffen hätten. Die Beweise dafür würden in vielen uralten Überlieferungen aber vor allem in den sumerischen Schriften zu finden sein.

So gab er 2017 gab in dem populären britischen Morgenmagazin »Good Morning Britain« eine überraschende Antwort, als er von einem Moderator gefragt wurde, warum man eigentlich so viel Geld für Weltraummissionen ausgibt, wenn es doch so viele Probleme auf der Erde zu lösen gibt und ob er glaube, dass es Außerirdische gebe. Seine verblüffende Erklärung: „Wir sind eigentlich die Außerirdischen, doch wir denken, dass sie jemand anderes sind. Dabei sind wir diejenigen, die von woanders hergekommen sind, weil man überleben wollte. Und so stieg man in kleine Raumschiffe, kam hierher, landete und gründete hier eine Zivilisation. Und wenn man mir nicht glaubt, muss man sich nur Bücher über die alten Sumerer besorgen und darin lesen, was sie dazu zu sagen hatten. Sie werden es Ihnen direkt sagen."

 

Auch Dr. Joseph P. Farrell ist überzeugt, dass in alten Texten Ereignisse beschrieben werden, die auf eine Präsenz von superentwickelte Außerirdische hinweisen, die bereits vor Millionen von Jahren an einer intergalaktische Weltraumschlacht im Sonnensystem beteiligt waren. In seinem Buch Cosmic War: Interplanetary Warfare, Modern Physics, and Ancient Texts (deutsch: Kosmischer Krieg: Interplanetarische Kriegsführung, moderne Physik und antike Texte) behauptet er, dass es zahlreiche Beweise für künstliche kataklysmische und katastrophale Zerstörung im Sonnensystem gibt und vermutet, dass es mindestens zwei Weltraumkriege gab, einen vor 65 Millionen Jahren und den anderen vor 3,2 Millionen Jahren.

Der 67-Jährige ist ein in Oxford ausgebildeter Historiker, der sich auf alternative Geschichte, den Zweiten Weltkrieg und geheime Technologien spezialisiert hat. Nach einem lebenslangen Interesse an alternativer Geschichte, Wissenschaft und alten Texten begann er, über diese Themen zu schreiben. Dr. Farrell lehnt die naturalistischen und materialistischen Annahmen über den Katastrophismus ab, die von anderen Forschern vorgebracht werden, und sagt, dass es an der Zeit sei, endlich die alten Schriften ernst zu nehmen, die detailliert Kriege am Himmel beschreiben, die mit futuristischen Waffensystemen durchgeführt wurden, die es teils heute noch nicht gibt.

 

Er argumentiert, dass man unter Berücksichtigung vorhandener unerklärlicher prähistorischer Artefakte, fortschrittlicher Ideen der modernen Physik sowie den Texten antiker Schriften unweigerlich zu dem Schluss kommen sollte, dass in vorgeschichtlicher Zeit ein interplanetarer Krieg in unserem eigenen Sonnensystem stattfand, der mit Waffen von außerordentlicher Macht und Komplexität durchgeführt wurde.

Diese Theorie wird von vielen anderen Alternativarchäologen bzw. Prä-Astronautikern befürwortet, nicht zuletzt von Erich von Däniken, David Hatcher Childress oder Giorgio A. Tsoukalos, die ebenfalls seit Jahrzehnten darauf hinweisen, dass in alten Texten fast aller Kulturen rund um den Globus erwähnt wird, dass einst fremde Wesen mit hochtechnologischen Geräten und Waffen ausgestattet auf die Erde kamen und den Menschen schufen. Und sowohl in sumerischen, babylonischen, ägyptischen, biblischen und vedischen Schriften sowie in der Mythologie der Neuen Welt, von den Maya und Azteken bis hin zu den Mythen einiger indigener nordamerikanischer Stämme wird von einer solchen »Technologie der Götter« berichtet, für die sie keinen Terminus hatten und sie mit ihren verfügbaren Wortschatz umschrieben.

 

Dazu gehörten beispielsweise die in den indischen Texten beschriebenen »Vimanas«, mit denen sich Götter und Helden durch den Himmel bewegen konnten, oder die mächtige Waffen wie das »Vajra«, mit denen die Anunnaki-Gott Ninurta tödliche »Blitze« verschießen konnten. Das klingt wie eine Waffe, die elektrische Entladung nutzt, wie sie heute in einem modernen Labor erzeugt wird, das mit Plasmaphysik experimentiert.

Auch der Physiker Dr. John E. Brandenburg hat in seinen Büchern Tod auf dem Mars und Life and Death on Mars hochwissenschaftliche und hochtechnische Argumente für die Tatsache geliefert, dass Kriege im Sonnensystem stattgefunden haben und der Mars vor 251 Millionen von Jahren im Rahmen eines interstellaren kosmischen Konflikts durch Kernwaffen zerstört wurde. Er behauptet, dass der Mars zerstört wurde, als eine fortgeschrittene außerirdische Rasse zwei Millionen-Megatonnen-Bomben abwarf, die an strategischen Stellen etwa 30 Kilometer über der Marsoberfläche explodierten.

 

Diese Theorie wird wiederrum von vielen Menschen unterstützt, die wie Al Worden glauben, dass der Mensch ursprünglich vom Mars stammt und wir jene Außerirdischen waren, die den Roten Planeten unbewohnbar gemacht haben und gezwungen waren, auf die Erde umzusiedeln.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: NASA, Bearb. F. Calvo


* Die Beiträge unterliegen dem Urheberrechtsschutz und das Kopieren ist laut unseren Urheberrechtsbestimmungen nur für nichtkommerzielle Zwecke und dem deutlichen Hinweis auf den Autor und Direktlink zu http://terra-mystica.jimdofree.com  gestattet.