23.08.2015

Türkei: Spuren einer 12 - 14 Mio. Jahre alten Zivilisation?

Ein russischer Wissenschaftler ist überzeugt, dass uralte, versteinerte Spurrinnen (sogenannte »Cart Ruts«) in der Türkei Zeugnisse einer 12 bis 14 Millionen Jahre alten Zivilisation sind.

 

Es handelt sich um Rinnen aus gehärteter Vulkanasche, die 2014 im »phrygischen Tal« der Türkei entdeckt wurden und seitdem den Forschern Kopfzerbrechen machen. Der russische Geologe und Direktor des »Naturwissenschaftlichen Zentrums für wissenschaftliche Forschung« an der »Internationalen Unabhängigen Universität für Ökologie und Politologie« (IUUÖP), Dr. Alexander Koltypin, hat sie genauer untersucht und festgestellt, dass sie sich gut datieren lassen. So weisen zum Beispiel einige dieser Cart Ruts Verwitterungsspuren, Furche und Risse in dem Vulkangestein auf, die auf ein Alter zwischen 12 und 14 Mio. Jahre hindeuten. Der Wissenschaftler stellte zudem fest, dass der Abstand zwischen jedem Rillen-Paar konstant bleibt und sie zu dem Abstand zwischen den Rädern moderner Fahrzeuges zu passen scheinen. Allerdings sind die bis zu einen Meter tiefen Furchen viel zu tief, um von Autos wie die heutigen erstellt worden zu sein. Was die nächste Frage aufwirft, was für eine Art von Transportvorrichtung damals verwendet wurde.

 

Bisher vermutete man, dass sie während des hethitischen Reiches (um 1600 - 1178 v. Chr.) von den Phryger und später von den Heeren Alexander des Großen entstanden sein könnten, als sie ihre Wagen durch das noch weiche Gestein lenkten, doch Dr. Alexander Koltypin widerspricht dem. Er entgegnet, dass die damaligen Wagen niemals so schwer gewesen sein können, um derart tiefe Spuren zu hinterlassen und glaubt viel eher daran, dass sie von riesigen und sehr schweren »unbekannten, vorsintflutlichen Geländefahrzeugen« erzeugt wurden, die durch das Gebiet der heutigen Türkei gefahren sind. Wahrscheinlich von einer unbekannten Zivilisation, die vor 12 bis 14 Mio. Jahre lebte. „Ich denke, wir sehen die Spuren einer Zivilisation, die vor der klassischen Entstehung dieser Welt existierte. Vielleicht waren die Geschöpfe dieser Prä-Zivilisation nicht wie die heutigen modernen Menschen", erklär Dr. Koltypin. Er ist sich natürlich bewusst, dass seine Aussagen umstritten sind und meint, dass sich die Mainstream-Wissenschaft deshalb nicht mit solchen heiklen Themen befassen möchte, weil sie Angst hat, dass sie ihre konventionellen Theorien aufgeben müsste.

 

Sehr vergleichbar interessante und geheimnisvolle Spuren dieser Cart Ruts gibt es auch in anderen Teilen der Welt. Am bekanntesten dürften die sein, die von unzähligen Touristen auf den Inseln Malta und Gozo im maltesischen Archipel besucht werden aber auch bei der Anse de St. Croix in Frankreich, auf der Abşeron-Halbinsel in Aserbaidschan, auf dem Balkan, in El Padul und Castellar de Meca in Spanien, in Süditalien (Agrigent, Matera), sowie auf Sardinien (Su Crucifissu Mannu) und Sizilien findet man diese mysteriösen Steinfurchen.


Der deutsche Autor Alexander Knörr beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Rätsel der Cart Ruts und in seinem Buch »Hagar Qim: Auf den Spuren eines versunkenen Kontinents - Rätsel um die Insel Malta« kommt er ähnlich wie Koltypin zu dem Schluss, dass der Mittelmeerraum in der Frühgeschichte des Menschen von einer technisch hochentwickelte Zivilisation besiedelt wurde, die durch eine kosmische Katastrophe unter- ging.

 

 

© Fernando Calvo, Fotos: Alexander Koltypin

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