17.03.2022

Oregon: Mysteriöse Rinderverstümmelungen setzen sich fort

Während die Behörden im US-Bundesstaat Oregon weiterhin damit beschäftigt sind, eine Serie von mysteriösen Rinderverstümmelungen zu untersuchen, die sich in den letzten Jahren auf privaten Grundstücken von Ranchern sowie in öffentlichen Naturschutzgebieten des Landes zugetragen haben, wurden wieder ein totes Tier aufgefunden, das auf diese rätselhafte Art und Weise getötet wurden.

 

Bereits am 23. Juli vorletzten Jahres war eine Rinderverstümmelung aus der Nähe der Ortschaft Fossil in Oregon bekannt geworden. Damals fand David Hunt eines seiner weiblichen Angusrinder leblos auf seiner Ranch vor, der nicht nur die Zunge und Genitalien mit scheinbar chirurgischer Präzision entfernt worden waren, sondern ihr auch die gesamten Fortpflanzungsorgane entnommen worden waren. Im selben Jahr folgten weitere Fälle am 30. Juli auf der Silvies Valley Ranch in der Stadt Seneca und am 12. September auf dem Grundstück des Ranchers Fee Stubblefield in der Nähe der kleinen Stadt Ukiah.

Die Fälle setzten sich auch in 2021 fort. Am 27. Februar sowie am 6. März und 14. August wurden den Behörden in Crook County und Wheeler County erneut Rinderverstümmelungen gemeldet, die unter den gleichen rätselhaften Umständen erfolgt waren und man den Tieren Teile ihres Körpers mit scheinbar chirurgischer Präzision entfernt hatte. Auch hier wurden die Kadavern seltsamerweise von den üblichen Aasfresser gemieden.

 

Nun berichtet die lokale Zeitung Capital Press, dass sich in der Gemeinde John Day im Osten des Bundesstaates Oregons erneut eine unerklärliche Rinderverstümmelungen auf dem Grundstück des Landwirtes Mat Carter ereignet habe. Ende Februar entdeckte er einen toten Bullen, der offenbar bereits einige Tage zuvor verendet war und dessen Überreste in einem besonders merkwürdigen Zustand waren. Carter stellte nämlich fest, dass dem Tier das Blut aus dem Körper entnommen und die Geschlechtsorgane sowie die Lippen und die Zunge mit scheinbar chirurgischer Präzision entfernt worden waren.

 

Was den Fall noch interessanter machte, war die Tatsache, dass der Täter offenbar keinerlei Spuren an dem Tatort hinterließ. „Es gibt keine Spuren, keine Hinweise, absolut nichts", beklagte der Landwirt. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Details mit dem sogenannten Rinderverstümmelungs-Phänomen übereinstimmen, vermutet Carter, dass auch sein Rind Opfer ein solchen Vorfalls geworden sein könnte und meldete ihn der Polizei. Da der Bulle jedoch erst mehr als 24 Stunden nach seinem Tod entdeckt wurde, konnten die Behörden keine ordnungsgemäße Autopsie an dem Tier mehr durchführen, um die genaue Todesursache festzustellen. Das Fehlen jeglicher Beweise am Tatort bedeutet wahrscheinlich, dass der Vorfall, wie bei den übrigen Fällen von Viehverstümmelung, letztendlich nicht aufgeklärt werden kann. Wie so viele Viehzüchter, die Tiere durch dieses seltsame Phänomen verloren haben, meinte Carter: „Es ist wirklich rätselhaft. Es gibt keine logische Erklärung dafür."

 

Er hielt sich jedoch mit Spekulationen darüber zurück, was den Bullen getötet haben könnte, und betonte, dass er weder an UFOs noch an „andere seltsame Phänomene" glaube.

Das Rinderverstümmelungs-Phänomen tritt schon seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt auf und weist immer die gleichen Merkmale auf:

 

● Die Art und Weise, wie die Tiere bei diesen Verstümmelungen zu Tode kommen, passt zu keinem

   klassischen Jagd- und Tötungsverhalten eines heimischen Raubtieres.

 

● Es finden sich weder Fuß- noch Reifenspuren in der Nähe der Kadaver.

 

● Dem Tier werden mehrere Organe, einschließlich der Zunge und der Augen entfernt.

 

● Alles deutet darauf hin, dass die Schnitte mit einem chirurgischen Laserskalpell durchgeführt    

   werden, da sie nicht nur unglaublich präzise, sondern scheinbar auch die Blutgefäße direkt 

   verschlossen werden.

 

● In der Regel findet man keinen einzigen Tropfen Blut in der Nähe der Kadaver.

 

● Seltsamerweise meiden es sogar Aasfresser, sich den verstümmelten Kadavern zu nähern.

 

Selbst das FBI hat mittlerweile Tausende Fälle solcher mysteriösen Rindertötungen und -verstümmelungen in ihren Akten, die sich seit den 1970er-Jahren in den USA ereigneten - jedoch keinen einzigen davon aufklären können.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons


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