23.03.2021

USA: Statement zu den mysteriösen Tierverstümmelungen

Die Behörden im US-Bundesstaat Oregon untersuchen zur Zeit Fälle von Rinderverstümmelung, die in den letzten Jahren gemeldet wurden.

 

Wie das Crook County Sheriff's Office in einem Statement offiziell bekannt gibt, untersuchen die Behörden in Oregon eine Serie von mysteriösen Rinderverstümmelungen, die sich in ihrem Bundesstaat in den letzten Jahren auf privaten Grundstücken von Ranchern sowie in öffentlichen Naturschutzgebieten zugetragen haben. Sie reagieren damit auf die rätselhafte Art und Weise, wie die Tiere getötet wurden, denn die Verletzungen sahen nicht wie die von einem der üblichen heimischen Raubtiere aus und werfen Fragen auf.

 

Gegenüber NewsChannel 21 erklärte Hilfssheriff Mitch Madden, dass es mindestens drei, möglicherweise vier solcher Fälle gegeben hat, und dass stets „bestimmte Körperteile von den Rindern entfernt wurden".

 

Das Büro des Sheriffs fordert die Viehzüchter zudem auf, bei der Bewachung ihrer Tiere wachsam zu sein und jede verdächtige Aktivität zu melden. Es verspricht auch, in den ländlichen Teilen des Bezirks zusätzliche Patrouillen bereitzustellen, um zu versuchen, den/die Verantwortlichen zu fassen.

Bereits am 23. Juli letzten Jahres war eine Rinderverstümmelung aus der Nähe der Ortschaft Fossil in Oregon bekannt geworden. Damals fand David Hunt eines seiner weiblichen Angusrinder leblos auf seiner Ranch vor, der nicht nur die Zunge und Genitalien mit scheinbar chirurgischer Präzision entfernt worden waren, sondern ihr auch die gesamten Fortpflanzungsorgane entnommen worden waren (wir berichteten hier). Es folgten weitere Fälle am 30. Juli auf der Silvies Valley Ranch in der Stadt Seneca (siehe hier) und am 12. September auf dem Grundstück des Ranchers Fee Stubblefield in der Nähe der kleinen Stadt Ukiah (siehe hier).

 

Das Rinderverstümmelungs-Phänomen tritt schon seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt auf und weist immer die gleichen Merkmale auf:

 

Die Art und Weise, wie die Tiere bei diesen Verstümmelungen zu Tode kommen, passt zu keinem klassischen Jagd- und Tötungsverhalten eines heimischen Raubtieres.

 

Es finden sich weder Fuß- noch Reifenspuren in der Nähe der Kadaver.

 

Dem Tier werden mehrere Organe, einschließlich der Zunge und der Augen entfernt.

 

Alles deutet darauf hin, dass die Schnitte mit einem chirurgischen Laserskalpell durchgeführt werden, da sie nicht nur unglaublich präzise, sondern scheinbar auch die Blutgefäße direkt verschlossen werden.

 

In der Regel findet man keinen einzigen Tropfen Blut in der Nähe der Kadaver.

 

Seltsamerweise meiden es sogar Aasfresser, sich der verstümmelten Tierleiche zu nähern.

 

Das FBI hat mittlerweile Tausende Fälle solcher mysteriösen Rindertötungen und -verstümmelungen in ihren Akten, die sich seit den 1970er-Jahren in den USA ereigneten - jedoch keinen einzigen davon aufklären können.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons


* Die Beiträge unterliegen dem Urheberrechtsschutz und das Kopieren ist nur für nichtkommerzielle Zwecke und dem deutlich sichtbaren Hinweis auf den Autor und dem Direktlink zu http://terra-mystica.jimdofree.com gestattet. Siehe unsere Urheberrechtsbestimmungen.

_______________________________________________________________