Funkoffizier: UFO im Bermuda-Dreieck verursachte Zeitanomalie

02.04.2022

Im Jahr 1978 wurde eine UFO-Sichtung in der berüchtigten Bermuda-Dreiecks von einer Reihe sehr rätselhafter Ereignisse begleitet.

 

Das Bermudadreieck Dreieck (auch Teufelsdreieck genannt) beschreibt das Gebiet aus der Verbindungslinie zwischen der Küste des US-Bundesstaates Florida, den Bermudainseln und Puerto Rico, um das sich viele Mythen über spurlos verschwundene Menschen, Schiffe und Flugzeuge ranken - oft ohne dass jemals eine Spur von ihnen oder ihren Besatzungen gefunden wurde.

Aufgrund der Berichte von Augenzeugen glauben viele, dass Außerirdische oder ein »Portal« dafür verantwortlich sind, traditionelle Wissenschaftler hingegen erklären es mit Monsterwellen oder aus dem Meeresgrund aufsteigendem Methangas - doch auch ihre Theorien konnten letztendlich nicht bestätigt werden.

 

Die Journalisten des Greek Reporter sind auf einen interessanten UFO-Zwischenfall gestoßen, bei dem der griechische Funker Polycarp Spentzas im Jahr 1978 ein mysteriöses und unvergessliches Erlebnis hatte, während er an Bord des Schiffes »Pothiti SWJC« vor den Bermudas seinen Dienst ausübte. Das Schiff der Handelsmarinen befand sich auf dem Weg von Porto Matanzas in Kuba nach Algier im Norden Afrikas, als Spentzas auffiel, dass sie mit einer ungewöhnlich hohen Geschwindigkeit fuhren, obwohl die Instrumente ganz normale Werte anzeigten.

 

„Doch das Seltsamste von allem war das, was kurz nach 17 Uhr geschah", wird Spetzos zitiert. „Der Koch und ich spielten im Raucherraum Backgammon, als wir plötzlich nach hinten blickten und links vom Schiff, d.h. auf der Nordwestseite, nur wenige Meilen entfernt, ein großes, weißes, nicht identifiziertes Flugobjekt am Himmel sahen. Dann erschienen westlich des großen Flugobjekts zwei kleinere Flugobjekte, und tatsächlich war eines von ihnen mit ihm verbunden. Experimente der Amerikaner', vermutete ich.“

Spentzas erklärte weiter: „Ich schaute auf meine Uhr, und es war viel Zeit vergangen. Ich stellte den Funkempfänger auf 500 KHz, um Kalendereintragungen vorzunehmen und Morsenachrichten abzuhören - aber sie waren unnatürlich schnell. Ich sendete ein Zeitanforderungssignal auf 15 MHz RWM (Radio Moskau) und hörte die antwortenden Zeitsignale zu schnell - so schnell, dass ich dachte, die Station sei schuld. Ich sprang von meinem Stuhl auf, öffnete das Fenster des Kartenraums und sah den Kapitän an. Ich konnte zwar das Morse-System benutzen, merkte aber, dass meine Hände nicht einmal fünf Buchstaben pro Minute schafften - und es dauerte etwa zwei Minuten, bis ich zum Stuhl für den Sender gehen konnte. Verärgert sagte ich zum Kapitän: ‚Meine Hände funktionieren einfach nicht, sie hören nicht auf mich!‘“

Am nächsten Tag sprach die Besatzung über die seltsamen Ereignisse, die allen widerfahren waren und Spentzas schilderte, dass sich ein Matrose darüber beklagte, dass er, sobald er sich eine Zigarette angezündet hatte, nicht genug Zeit zum Rauchen hatte, weil sie sofort runterbrannte. Und der Zweite Offizier erzählte, dass er gerade die Schicht von Mitternacht bis vier Uhr morgens absolviert hatte und sich in seiner Kabine schlafen legen wollte, als er bemerkte, dass seine Uhr erst 23:40 Uhr anzeigte und er gleich wieder zum Dienst antreten müsste.

 

Kurze Zeit später traten bei den Besatzungsmitgliedern rätselhafte Symptome auf, darunter auch beim Kapitän, der darüber klagte, dass sich sein Körper schwer anfühlte und er seine Arme nicht mehr heben konnte. Ein Bordtechniker dokumentierte, dass alle Uhren auf dem Schiff aus unerklärlichen Gründen um zwei Stunden vorgingen, und der Steuermann war nicht mehr in der Lage, einen stabilen Kurs zu halten, weil sich der Kompass wie verrückt drehte, weil er offensichtlich von elektromagnetischen Feldern gestört wurde. Erst über den Autopiloten gelang es ihnen, das Schiff wieder auf Kurs zu kriegen.

 

„Wir alle spürten während dieses Zeitraums eine Bradykardie, einen abnorm verlangsamten Herzschlag, sowie eine Unterkühlung. Seit Jahren versuche ich, diese seltsamen Vorkommnisse zu erklären. Ich glaube, dass die Bradykardie und die verminderten Reflexe der Besatzung auf die so genannte 'gravitative Zeitdilatation' zurückzuführen sind. Die Gravitationswellen (Varyonia), die durch die Beschleunigung des UFOs beim Start und bei anderen Bewegungen ausgesendet werden, verursachen biochemische Veränderungen im Stoffwechsel des menschlichen Körpers. Dieser Vorgang entspricht den Theorien von Niels Bohr und Albert Einstein", schlussfolgerte Spentzas.

 

Weder für die Sichtung noch für die verschiedenen Anomalien, die an diesem Tag auftraten, wurde jemals eine rationale Erklärung gefunden.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay, Bearb. F. Calvo


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