29.01.2020

Großbritanniens »X-Akten« werden online veröffentlicht

Die Luftstreitkräfte des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirlands (Royal Air Force) haben angekündigt, dass sie ihr Archiv über die jüngsten UFO-Berichte der Öffentlichkeit zugänglich machen will.

 

Wie der US-Luftwaffe ist es auch der Royal Air Force (RAF) nicht fremd, Meldungen über unidentifizierte Flugobjekte zu erhalten sowie sie zu untersuchen und sah sich bereits seit mehr als 50 Jahren mit dem UFO-Phänomen konfrontiert. Im Jahr 2009 wurde jedoch die Entscheidung getroffen, die Abteilung aufzulösen, die sich mit unidentifizierten Flugobjekten beschäftigte, da bei den Untersuchungen keine eindeutigen Beweise gefunden werden konnte, dass UFOs eine Bedrohung für das Land darstellen.

Normalerweise landeten diese bei der RAF eingegangenen UFO-Berichte in den Nationalarchiven, wo sie für eine bestimmte Anzahl von Jahren geheim blieben, bevor sie veröffentlicht wurden. Wie The Telegraph berichtet, sollen aber stattdessen nun alle aktuellen UFO-Berichte der RAF noch irgendwann im ersten Quartal dieses Jahres direkt online für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. „Man vertritt die Auffassung, dass es besser wäre, diese Unterlagen zu veröffentlichen, als weiterhin Dokumente an die Nationalarchive zu schicken, deshalb will man sie auf einer speziellen Webseite der Regierung veröffentlichen", erklärte ein RAF-Sprecher. Zudem sollen Zeugen von mutmaßlichen UFO-Sichtungen zukünftig direkt an ihre örtliche Polizeibehörde verwiesen werden, sodass die RAF sie nicht mehr dokumentiert oder archiviert.

 

Dieser Schritt wurde von UFO-Forschern, darunter auch der ehemalige Mitarbeiter des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) Nick Pope, begrüßt. Dennoch macht es skeptisch, denn es bedeutet eigentlich nur, dass zivile UFO-Sichtungen direkt an die Polizeibehörden gemeldet werden sollen, die wesentlich aussagekräftigeren jedoch, die unter anderem von geschulten Luftwaffen-Piloten kommen, werden offenbar weiterhin von die RAF bearbeitet. Außerdem stellt sich die Frage, ob auch wirklich alle dieser »X-Akten« freigegeben werden.

 

Nick Pope sieht es offenbar ähnlich, denn er sagt: „Das Verteidigungsministerium hat schon in der Vergangenheit behauptet, dass alle Akten freigegeben wurden - nur um weitere zu finden - so dass dieser jüngste Schritt zwangsläufig ein paar Verschwörungstheorien in Gang setzen wird." Schon früher hatte er den Eindruck, dass das britische Verteidigungsministerium sich unter Druck gesetzt fühlt und hegte den Verdacht, dass in diesen Akten eine »Bombe« schlummert und dass das Ministerium nicht weiß, wie sie damit umgehen sollen.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: CC BY 2.0 Jason Rogers

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