24.01.2023

Paar wird nach seltsamer UFO-Sichtung von »Men in Black« aufgesucht

Ein Paar aus dem US-Bundesstaat Massachusetts hegt den schweren Verdacht, dass sie nach ihrer UFO-Sichtung von den berüchtigten »Men in Black« (MIB) aufgesucht wurden.

 

Der rätselhafte Vorfall ereignete sich am 6. Dezember 2022 in der Stadt Boston und wurde vom Bruder der Zeugin an das National UFO Reporting Center (NUFORC) weitergeleitet - einer in 1974 gegründeten gemeinnützigen US-amerikanischen Organisation, die seit einem halben Jahrhundert Details von UFO-Sichtungen aus den gesamten Vereinigten Staaten und darüber hinaus sammelt und aufzeichnet.

 

In seinem eingereichten Bericht schildert er, dass seine Schwester und ihr Lebensgefährte am 6. Dezember 2022 gegen 2:30 Uhr nachts nach draußen gegangen waren, um eine Zigarette zu rauchen. Während sie zum Mond hinaufschauten, kam ihnen ein YouTube-Video in Erinnerung, das sie einige Wochen zuvor gesehen hatten und in dem Astronauten ein vermeintliches UFOs beobachtet haben sollen.

Innerhalb weniger Sekunden, nachdem sie darüber gesprochen hatten, bemerkten seine Schwester und ihr Partner eine rätselhafte Kugel am Himmel, die „so hell war, dass das Licht ihre Gesichter wie bei einem Feuerwerk erleuchtete". Den beiden zufolge bewegte sich das Objekt dann nach oben, jedoch nicht in einer völlig geraden Bahn, sondern etwas schwankend. Von der Unterseite des UFOs kamen ein paar funkenähnliche Gebilde, wobei es selbst völlig lautlos war und nach etwa drei Sekunden verschwand.

 

Das Objekt war ihnen so nahegekommen, dass sie ein Flugzeug ausschließen konnten, genauso wie einen Meteor, da es ja nach oben flog und nicht Richtung Boden stürzte. Eine Struktur oder Form konnten sie allerdings nicht erkennen, da es extrem hell gewesen war.

 

Nachdem das UFO verschwunden war, gingen beide wieder ins Haus, ohne irgendeine Erklärung dafür zu haben, was sie gerade gesehen hatten. Etwa 45 Minuten später gingen sie wieder raus, um eine zu rauchen, und nach kaum zwei Minuten, fuhr ein schwarzer Geländewagen auf der anderen Straßenseite vor - scheinbar aus dem Nichts und ohne jedes Geräusch. Ein ganz in schwarz gekleideter Mann stieg aus, öffnete den Kofferraum des Geländewagens, drehte sich um und starrte sie an. Innerhalb weniger Sekunden bemerkten sie und ihr Freund zwei weitere schwarz gekleidete Männer, die am Ende der Straße, ein Haus weiter, wo sie wohnten, standen und hin und her liefen, als ob sie versuchen würden, zu ergründen, wo sie gerade sind. Und es schien, ob sie mehr daran interessiert waren, seine Schwester und ihren Freund zu sehen, als an den anderen in schwarz gekleideten Männern.

Seine Schwester schilderte, dass sie zwar sehen konnten, dass alle Männer ganz in schwarz gekleidet waren, doch dass sie seltsamerweise weder Gesichter noch Hautfarbe erkennen konnten, obwohl sie doch nur ein Haus weiter entfernt standen. Sie waren alle irgendwie verschwommen und hatten keine klaren Gesichtszüge.

 

Zu diesem Zeitpunkt war es schon fast 3:30 Uhr und die zwei »Men in Black« am Ende der Straße sprachen weder miteinander noch taten sie sonst irgendetwas, was Sinn machte. Sie starrten sie nur an, ebenso wie der Mann am offenen Kofferraum seines Geländewagens auf der anderen Straßenseite. Seine Schwester sagte, sie habe ein sehr ängstliches, bedrohliches Gefühl gehabt, weshalb sie schließlich die Hand ihres Freundes nahm und mit ihm ins Haus rannte.

 

Nach diesem Zwischenfall war sie dermaßen aufgewühlt und verängstigt, dass sie nicht mehr schlafen konnte und sich allein auch nicht mehr sicher fühlte. Sie habe sich zwar an die Polizei gewendet, doch die hätten ihr lediglich gesagt, dass sie nur für Gesetzesverstöße zuständig wären und nicht für UFO-Sichtungen.

Seine Schwester habe ihm gesagt, dass es das Unheimlichste war, was sie je erlebt hat. Die UFO-Sichtung sei schon unheimlich genug gewesen, doch die rätselhaften MIB, die sie so spät in der Nacht einfach so angestarrt haben, wären noch viel schrecklicher gewesen. Auf die Frage, warum sie die drei Männer nicht mit ihrem Mobiltelefon aufgenommen habe, habe sie entgegnet, dass sie in der Situation viel zu viel Angst gehabt hatte, um das Risiko einzugehen, was passieren würde, wenn sie es getan hätte.

 

Hauptsächlich hatte sich der Bruder aber nicht an das NUFORC gewendet, um ihre UFO-Sichtung zu melden, sondern vielmehr um die Organisation um einen Aufruf zu bitten, um herauszufinden, ob es weitere Zeugen zu dem Objekt gibt, den seine Schwester und ihr Lebensgefährte in jener Nacht gesehen haben. Und vor allem, wer diese schwarz gekleideten Männer waren, die weniger als eine Stunde später dort aufgetaucht waren.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay, Bearb. F. Calvo


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