14.11.2020

Rendlesham-UFO-Fall: Gab es einen nuklearen Hintergrund?

Könnten die unidentifizierten Flugobjekte, die zahlreiche Militärangehörige auf einem US-Luftwaffenstützpunkt 1980 in Großbritannien beschrieben haben, wegen dort gelagerten Atomwaffen gewesen sein?

 

Im Laufe der letzten Jahrzehnte gab es verschiedene größere UFO-Zwischenfälle, in denen Militärbasen im Mittelpunkt standen, doch nur wenige sind so gut dokumentiert und breit diskutiert worden wie der berühmte UFO-Zwischenfall von Rendlesham Forest, der sich 1980 auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien zugetragen hat.

 

Jetzt wird in dem Dokumentarfilm mit dem Titel UFOs and Nukes: The Secret Link Revealed (deutsch: UFOs und Atomwaffen: Die geheime Verbindung aufgedeckt) darauf hingewiesen, dass der Zwischenfall aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden sollte, da es möglicherweise eine Verbindung zwischen dem Erscheinen der damals beobachteten anomalen Flugobjekte und der Tatsache gibt, dass der Stützpunkt sensible Atomwaffen beherbergte.

 

Von besonderem Interesse für den Dokumentarfilmproduzenten und UFO-Forscher Robert Hastings war die Tatsache, dass die UFOs anscheinend ein großes Interesse am Nukleararsenal der Basis zeigten. Und es wäre kein Einzelfall, es gab sowohl zuvor als auch danach immer wieder UFO-Zwischenfälle auf Militärbasen in den USA, die mit Atomwaffen bestückt waren. Eines erfolgte beispielsweise 1967 auf der Malmstrom Air Force Base in Montana, als ein unidentifiziertes Flugobjekt über einem Raketensilo schwebte und dort die zehn gelagerten Minuteman-Raketen mit Atomsprengköpfen eine nach der anderen deaktivierte.

 

Wollen Außerirdische der Menschheit damit eine klare Botschaft übermitteln und vor der nuklearen Kriegsführung warnen und gleichzeitig demonstrieren, wie überlegen sie uns sind und sie alle technologischen Möglichkeiten hätten, uns auch anders zum Umdenken zu zwingen?

Der UFO-Zwischenfall von Rendlesham Forest

Der erste Vorfall ereignete sich am frühen Morgen des 26. Dezember 1980, als man auf dem Luftwaffenstützpunkt Bentwaters-Woodbridge Lichter beobachtete, die im nahen Rendlesham Forest niedergingen. Man vermutete einen Flugzeugabsturz und eine Einheit der US-Army machte sich sofort zum Unglücksort auf. Was sie dort jedoch zu sehen bekamen, klingt wie aus einem Science-Fiction-Roman. Denn je mehr sich die Soldaten der vermeintlichen Absturzstelle näherten, desto heller wurde das Licht, das von einem seltsamen Objekt am Boden ausging und desto schlechter wurde auch der Funkkontakt mit der Basis, bis er völlig abbrach.

 

Der damalige Oberstleutnant Charles Halt nahm das Geschehen der Begegnung sogar mit einem kleinen Tonbandgerät auf, während die Sicherheitsoffiziere James Penniston und John Burroughs sogar ganz nah an das Objekt herantraten und Penniston die mysteriösen Symbole aufzeichnete, die auf der Oberfläche des Objektes zu sehen waren. Während dieser Zeit gab es keinen Funkkontakt mit der Sicherheitszentrale. Gemäß den späteren Berichten der Soldaten, wurde das Licht des UFOs nach ca. 25 Minuten plötzlich stärker, dann begann sich das Objekt geräuschlos vom Boden abzuheben und flog mit enormer Geschwindigkeit davon. Spätere Untersuchungen der Stelle konnten drei Vertiefungen im Boden als Landespuren identifizieren und eine erhöhte Radioaktivität feststellen.

 

Der zweite Vorfall fand in der Nacht des 28. Dezember 1980 statt, als wiederholt Lichter über dem Rendlesham Forest gesichtet wurden. Die Zeugen berichteten später, dass sie ein pulsierendes, rot-oranges Licht im Wald beobachtet hätten, das seltsame Zickzack-Manöver zwischen den Bäumen vollzog. Die Soldaten verfolgten das Licht bis zu einem Feld am Waldrand, wo es zu explodieren schien, doch eine sofort eingeleitete Suche konnte keinerlei Hinweise auf eine Explosion entdecken. Kurz darauf tauchten aber andere unbekannte Flugobjekte plötzlich am Himmel auf, die mit roten, blauen und grünen Lichtern versehen waren. Eines der Objekte kam sofort auf die Männer zugeflogen und blieb über ihnen in der Luft stehen. Sie konnten es als diskusförmig mit Lichtern an den Rändern erkennen. Dann wurden die Männer von einem roten Lichtstrahl erschreckt, das aus dem UFO schoss und nur wenige Meter von ihnen entfernt den Boden traf. Schließlich entfernte sich das Objekt schnell wieder und verschwand mit den anderen Objekten aus der Sicht der Soldaten. Anschließend konnten die Lichter aber noch über zwei Stunden lang von der Militärbasis aus beobachtet werden.

 

Colonel Charles Halt bestätigte den Zeitverlust

In einem Exklusivinterview mit The Sun Online hatte der ehemalige britische Polizist Gary Heseltine aus Scholes, West Yorkshire, Anfang 2018 bekannt gegeben, dass er in Besitz eines Videoclips aus dem Jahr 2010 sei, in dem der pensionierte Colonel Charles Halt andeutet, dass seine Kameraden Penniston und Burroughs tatsächlich über einen gewissen Zeitraum nicht über Funk erreichbar waren und möglicherweise von den Insassen des UFOs entführt worden sein könnten. Das Video sei Teil eines geplanten Dokumentarfilms gewesen, der jedoch nie zu Ende gedreht wurde. In dem kurzen Videoclip sagt Halt: „Er [Burroughs] könnte entführt worden sein, wer weiß... Wussten sie, dass wir wissen, dass es einen Zeitverlust gab? Sie waren nicht im Funkverkehr.... Sie haben da Männer im Wald, die Sie... über Stunden vermissen.“

 

The Sun Online wandte sich wegen des Videoclips damals an Charles Halt und bat um eine Stellungnahme bezüglich seiner Äußerung über die Entführung, doch Halt verweigerte sie, räumte aber ein, dass den beiden Sicherheitsoffizieren in der ersten Nacht des Vorfalls tatsächlich etwas zugestoßen sei und es einen Zeitverlust gegeben habe. Er sagte: „Ich habe nie gesagt, dass jemand entführt wurde. Etwas geschah mit den Ersthelfern in der ersten Nacht (vom 25. auf den 26. Dezember), doch was es war, wissen nicht einmal sie selber. Wir wissen, dass sie für einige Zeit als vermisst galten."

 

Übrigens, John Burroughs wurde bei jenem Einsatz offenbar so viel Strahlung ausgesetzt, als er sich dem UFO näherte, dass er Folgeschäden davontrug. Er bekam später schwere Herzprobleme und musste operiert werden. Nach einem langen Rechtstreit lenkte die »US Veteran's Association« (VA) schließlich in 2015 ein, Burroughs eine Entschädigung für diesen, während seines Dienstes für die US Army, entstandenen Schaden, zu bezahlen (wir berichteten hier) und seine Behandlungskosten zu ersetzen. Es kam praktisch einem Eingeständnis gleich, dass UFOs auch tatsächlich Schaden anrichten können.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: tombud, Pixabay

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