28.06.2020

US-Geheimdienstausschuss fordert Bericht über UFOs

Der US-Senatsausschuss hat das Pentagon aufgefordert, ihnen einen vollständigen, nicht klassifizierten Bericht über das UFO-Phänomen auszuhändigen, in denen alle Fälle aufgeführt sind, die von den US-Geheimdiensten oder -Streitkräften gesammelt bzw. untersucht wurden.

 

Im Anschluss an die jüngste Veröffentlichung von deklassifizierten Videos der U.S. Navy, deren Piloten UAPs (Unidentified Aerial Phenomena (deutsch: unidentifiziertes Luft-/Luftraum-Phänomen; auch als UFO bezeichnet) verfolgt hatten (wir berichteten hier), hat der Senator von Florida und amtierender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats, Marco Rubio, die Leiter der Geheimdienste gebeten, alle derzeit verfügbaren Informationen zum Thema UFOs zusammenzutragen.

„Der Ausschuss ist nach wie vor darüber besorgt, dass es innerhalb der US-Regierung trotz der potentiellen Bedrohung keinen einheitlichen, umfassenden Prozess für die Sammlung und Analyse von Geheimdienstinformationen über unidentifizierte Luftphänomene gibt", heißt es in der Anfrage. „Der Ausschuss ist sich bewusst, dass die relevanten nachrichtendienstlichen Erkenntnisse sensibel sein können; dennoch ist der Ausschuss der Ansicht, dass der Informationsaustausch und die Koordination innerhalb der Geheimdienstgemeinschaft inkonsequent waren und dass diesem Thema die Aufmerksamkeit hochrangiger Führungskräfte mangelte.“

 

Sollte der Antrag tatsächlich vom Senat abgesegnet werden, muss der Bericht dem Ausschuss innerhalb von 180 Tagen unzensiert vorgelegt werden und er muss folgende Angaben enthalten:

1. Eine detaillierte Analyse der Daten zu nicht identifizierten Luftphänomenen und nachrichtendienstliche Berichte, die vom Office of Naval Intelligence (nachrichtendienstliche Abteilung der U.S. Navy) gesammelt oder erfasst wurden - einschließlich Daten- und Geheimdienstberichte die von der Unidentified Aerial Phenomena Task Force geführt werden.

2. Eine detaillierte Analyse der Daten, die über unidentifizierte      Phänomene gesammelt wurden;
a. mittels Geospatial Intelligence (aus der Auswertung von      Bildern und raumbezogenen Informationen);
b.  mittels Fernmelde- und Elektronische Aufklärung;
c.  mittels menschlicher Aufklärung;
d. mittels Erfassung und Auswertung unbeabsichtigter Emissionen     der Aufklärungsobjekte (MASINT);

3. Eine detaillierte Analyse von Daten des FBI, die aus aus Untersuchungen von Eindringlingen von unidentifizierten Luftphänomen-Daten über den eingeschränkten Luftraum der Vereinigten Staaten;

4. Die detaillierte Aufstellung eines behördenübergreifenden Prozesses zur Gewährleistung einer zeitnahen Datenerfassung und zentralisierten Analyse aller nicht identifizierten Luftphänomene, die für die Berichterstattung an die US-Regierung, unabhängig davon, welche Dienststelle oder Behörde die Informationen erworben hat;

5. Identifizierung eines für den Prozess offiziell Verantwortlichen wie in Absatz 4 beschrieben;

6. Identifizierung potentieller Luft- und Raumfahrt- oder anderer Bedrohungen durch die nicht identifizierten Luftphänomene für die nationale Sicherheit, und eine Einschätzung, ob die Aktivität dieser nicht identifizierten Luftphänomene einem oder mehreren ausländischen Feinden zugeschrieben werden kann;

7. Identifizierung von Vorfällen oder Mustern, die auf einen potenziellen Feind hindeuten, der möglicherweise bahnbrechende Fähigkeiten in der Luft- und Raumfahrt erreicht hat, die den strategischen oder konventionalen Streitkräften der Vereinigten Staaten gefährden könnten;

8. Empfehlungen zur verstärkten Datenerhebung, verstärkter Forschung und Entwicklung sowie zusätzlicher Finanzierung und anderer Ressourcen.

Der ehemalige Mitarbeiter des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) und UFO-Forscher Nick Pope, ist der Ansicht, dass dieser Antrag auf die Tatsache zurückzuführen sei, dass die Senatoren durch das, was sie während eines UFO-Briefings im vergangenen Jahr gehört hatten, offensichtlich „beunruhigt“ waren. „Ich begrüße diese längst überfällige Entwicklung", sagte er gegenüber Fox News. „Es deutet darauf hin, dass diejenigen Senatoren, die im vergangenen Jahr an dem geheimen Briefing um das UFO-Phänomen teilgenommen hatten, beunruhigt und mit der gegenwärtigen Position des Verteidigungsministeriums nicht zufrieden waren, d.h., mit der damaligen schlichten Erklärung, dass die rätselhaften Objekte, auf die die U.S. Navy-Piloten gestoßen waren, unidentifiziert bleiben.“

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: F. Calvo

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