21.01.2023

US-Politiker: Regierung vertuscht die Wahrheit über UFOs

Der US-Kongressabgeordnete Tim Burchett hat in einem kürzlichen Interview seine persönliche Überzeugung geäußert, dass er überzeugt sei, dass Regierung weiterhin versucht die Wahrheit über das UFO-Phänomen zu vertuschen.

 

Eines der Rätsel, auf dessen Lösung die ganze Welt schon lange wartet, ist die Frage, was eigentlich hinter dem UFO-Phänomen steckt. Zu diesem Zweck geben Behörden und private Organisationen rund um den Globus Millionen aus, um die vielen UFO-Sichtungen zu untersuchen und endlich eine zufriedenstellende Antwort darauf zu erhalten. Die U.S. Navy nimmt sich selbst jedoch davon aus, weitere Videos von UFOs freizugeben, die in ihren Archiven schlummern, und stufen sie mit der Begründung als geheim ein, dass dies eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstelle.

Auch die NASA hat in Zusammenarbeit mit dem Pentagon eine eigene Abteilung gegründet, die UFO-Berichte untersuchen und herausfinden soll, welchen Hintergrund und Herkunft sie haben. Laut ihrem Statement werden die Hauptziele darin bestehen, die verfügbaren UFO-Daten zu identifizieren und zu charakterisieren, die besten Wege für künftige Beobachtungen zu finden und zu bestimmen, wie die Behörde diese Daten nutzen kann, um unser Verständnis dieser rätselhaften Objekte zu verbessern. Und diese Untersuchung der NASA über unidentifizierte Luftphänomene könnte größere Auswirkungen auf die Atmosphärenforschung als auf die Astrobiologie haben.

 

In diesem Zusammenhang hat sich der republikanische US-Kongressabgeordnete Timothy Floyd »Tim« Burchett wieder zu Wort gemeldet und seine Skepsis gegenüber der US-Regierung geäußert. Obwohl erst in diesen Monat ein 11-seitiger Bericht des Office of the Director of National Intelligence (ODNI) über UFO-Fälle veröffentlicht wurde, die vom Pentagon im Jahr 2022 untersucht wurden (wir berichteten hier), behauptet Burchett, dass es immer noch gezielte Bemühungen gibt, um wichtige Informationen über das UFO-Phänomen zurückzuhalten. „Diese Sache ist eine riesige Vertuschung, aus welchem Grund auch immer", sagte er im Interview mit dem Nachrichtensender NewsNation. „Und ich habe einfach das Gefühl, dass Amerika bereit ist, wir müssen es wissen und mit dem ganzen Blödsinn aufhören."

Er verweist insbesondere auf die scheinbar unmöglichen UFO-Manöver, die von Piloten der U.S. Navy vor der Küste der Vereinigten Staaten aufgenommen wurden und bezieht sich dabei auf das sogenannten »Tic-Tac-UFOs« (siehe Infokasten unten). Er argumentiert, dass die Manöver dieser Flugobjekte nicht mittels irdischer Technologie durchführbar wären und sie kein Mensch aufgrund der dabei entstehenden physikalischen Kräfte lebend überstehen könnte.

 

Burchett glaubt auch, dass das die amerikanische Regierung bereits seit den berühmten Roswell-Zwischenfall, bei dem 1947 ein abgestürztes außerirdisches Raumschiff samt Besatzung geborgen worden sein soll, außerirdische Technologie besitzt. Er hält es deshalb für sehr wahrscheinlich, dass einige UFOs von der Regierung nachgebaute außerirdische Flugobjekte sind.

Die »Tic-Tac-UFOs

Jahrzehntelang wurde das Thema unidentifizierte Flugobjekte nur am Rande behandelt, bis die sogenannten »Tic-Tac-UFOs« in 2019 weltweit für Schlagzeilen sorgten, weil sie nach langem Schweigen auch von der U.S. Navy als echt bestätigt wurden. Seitdem ist das Interesse an der Erforschung des UFO-Phänomens plötzlich groß.

Als »Tic-Tac-UFOs« werden drei unidentifizierte Flugobjekte bezeichnet, weil ihre Form große Ähnlichkeit mit den bekannten Lutschdragées gleichen Namens aufweisen. Sie wurden in 2004 und 2015 von verschiedenen Besatzungsmitgliedern und Kampfpiloten der US-Flugzeugträger »U.S.S. Nimitz« und »U.S.S. Princeton« an der Küste von San Diego verfolgt und aufgenommen wurden. Insgesamt gibt es drei (freigegebene) Aufnahmen dieser sogenannten Tic-Tac-UFOs, sie erhielten die Namen »Gimbal«, »Flir1« sowie »Go fast« und zeigen Objekte, die Manöver flogen, die mit der uns heute zur Verfügung stehenden Technologie nicht möglich sind.

In den vergangenen Monaten wurden große Anstrengungen unternommen, um das Meldeverfahren und den Zugang zu Daten über UAP-Sichtungen einfacher und transparenter zu gestalten - insbesondere für Piloten und Militärangehörige, die sich in der Vergangenheit schwergetan haben, solche Begegnungen zu melden, weil sie Angst hatten, berufliche sowie persönliche Konsequenzen tragen zu müssen. Neuerdings wird lieber der Begriff UAP (Unidentified Aerial Phenomena, deutsch: unidentifiziertes Luft-/Luftraum-Phänomen) verwendet, um den Begriff UFO (unidentifizierte/unbekannte Flugobjekte) zu vermeiden, da er überwiegend mit als zwangsläufig außerirdischen Ursprungs assoziiert wurde.

Und so gründete das US-Verteidigungsministerium infolge einer Bestimmung des National Defense Authorization Act für das Jahr 2022 im Juli des selben Jahres die Abteilung All-domain Anomaly Resolution Office (AARO), das mit der Untersuchung und Nachverfolgung von UFOs bzw. UAPs beauftragt wurde. Die AARO soll sich aber nicht nur mit den luftgestützten Objekten und Bedrohungen im Weltraum befassen, sondern sich auch jenen unidentifizierten Objekten widmen, die im Wasser geortet werden oder als »Transmedium« gelten - also Objekte, die in der Lage sind, sich im Weltraum, der Erdatmosphäre oder innerhalb von Gewässern fortzubewegen.

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Northrop Grumman, Bearb. F. Calvo

 

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