13.11.2021

Whistleblower: UFOs verursachen Verbrennungen und Zeitanomalien

Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier hat die körperlichen Symptome beschrieben, die Piloten der U.S. Navy erlitten, wenn sie UFOs zu nahe kamen.

 

Luis Elizondo ist ein ehemaliger US-Geheimdienst-Mitarbeiter, der das geheime 22 Millionen Dollar teure »Advanced Aerospace Threat Identification Program« (AATIP) (deutsch: Programm zur Identifizierung von Bedrohungen im Luft- und Weltraum) von 2007 bis 2012 leitete. Er hat bei vielen Gelegenheiten ausgesagt, dass er während seiner Zeit bei dem AATIP-Programm eindeutige Daten gesehen hätte, die darauf hindeuten, dass technologisch fortgeschrittene Objekte über die Lufträume der Vereinigten Staaten fliegen.

Er behauptet zudem, dass die US-Regierung im Besitz von »exotischen Materialien« sei und persönlich mehrere Videos gesehen zu haben, die von Piloten der U.S. Navy bei ihren Begegnungen mit unidentifizierten Luftphänomenen (UAPs) vor der Küste der Vereinigten Staaten aufgenommen wurden und bisher unveröffentlicht geblieben sind.

 

„Ich habe routinemäßig mit Piloten gesprochen. Es gibt Videos da draußen [in der Regierung, die die Öffentlichkeit nicht gesehen hat] - es gibt eines, das 23 Minuten lang ist. Es gibt ein anderes, auf dem dieses Ding 15 Meter (50 Fuß) vom Cockpit entfernt ist. Ich meine, es ist nicht von uns. Das wissen wir. Manchmal konnte man es einfach nicht glauben - wir hatten sieben oder acht Vorfälle an einem einzigen Tag. Ich bekam diese E-Mails von Admirale oder Schiffskapitäne, in denen stand: ‘Lue [Luis Elizondos Spitzname], was soll ich tun? Ich kann die Leute nicht ewig unter Deck halten. Diese Dinger wimmeln auf meinem Schiff, sie sind überall.‘ Das ist hart. Ich habe immer wieder versprochen, dass die Kavallerie kommen werde und ich ihnen Antworten liefern werde, doch die Kavallerie ist nie gekommen. Die Führungsriege wollte sich nicht damit befassen“, schilderte Elizondo in einem Interview mit dem GQ Magazine über seine Zeit als Geheimdienstler und wie verschlossen die verantwortlichen Stellen mit dem UFO-Phänomen umgingen.


Er äußerte sich auch dahingehend, dass einige der Piloten aufgrund der Nähe zu den mysteriösen Flugobjekten körperliche Symptome erlitten hätten. „Ich muss vorsichtig sein, ich kann nicht sehr detailliert darüber reden, aber man kann es sich so vorstellen, dass man einen Bericht von einem Piloten bekommt, der sagt: 'Lue, es ist wirklich seltsam. Ich bin geflogen und war ganz nah an diesem Ding dran, und als ich nach Hause kam, war es, als hätte ich einen Sonnenbrand bekommen. Ich war vier Tage lang rot", schilderte Elizondo. „Nun, das war ein Anzeichen von Strahlung. Das war kein Sonnenbrand, das war ein Strahlungsbrand". Ein anderer Pilot habe ihm nach einer UFO-Nahbegegnung mitgeteilt: „Lue, ich bin im Krankenhaus. Ich habe Symptome, die auf Mikrowellenschäden hindeuten, also auf innere Verletzungen, und sogar in meinem Gehirn gibt es eine gewisse Morphologie."

 

Er behauptete auch, dass einige der Piloten eine »Zeitanomalie« erlebt hätten und erzählte, dass ein Pilot zu ihm gesagt habe: „Weißt du, Lue, es ist wirklich bizarr. Es fühlte sich an, als wäre ich nur fünf Minuten dort gewesen, doch als ich auf die Uhr sah, waren bereits 30 Minuten vergangen, aber ich hatte nur für fünf Minuten Treibstoff verbraucht. Wie ist das möglich?" Und dann erklärt er, dass „Je näher man einem dieser Objekte kommt, desto mehr fängt man an, die Raumzeit relativ zum Fahrzeug und zur Umgebung zu erleben."

Elizondo wiederholte auch, dass er über bestimmte Dinge aus seiner Zeit als Geheimdienstoffizier oder seiner aktuellen Arbeit als freiberuflicher Auftragnehmer der US-Regierung im Verteidigungsbereich nicht sprechen könne und immer vorsichtig sein muss, was er sagt, da er an strenge Geheimhaltungsbestimmungen gebunden sei, deren Verletzung empfindliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Er bestätigte aber, dass er sich weiterhin mehr als je zuvor für die Offenlegung des UFO-Phänomens einsetzt.

 

Eines seiner jüngsten Bemühungen, so berichtete er, ist der Gesetzesvorschlag namens »National Defense Authorization Act 2022«, der derzeit im Kongress diskutiert wird (wir berichteten hier). Dieser enthält wichtige Entwicklungen für die Untersuchung von UAPs (andere Bezeichnung für UFOs). Es sieht vor, dass der Verteidigungsminister ein ständiges Büro einrichtet, das die Aufgaben wahrnimmt, die derzeit von der UAP-Taskforce wahrgenommen werden, allerdings auf einer abteilungsweiten Basis.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Luis Elizondo, Bearb. F. Calvo


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