20.03.2022

20. März: Tag der Entführung durch Außerirdische

Heute am 20. März ist wieder der »Extraterrestrial Abduction Day« (deutsch: Tag der Entführungen durch Außerirdische). Seit 2008 wird es im Rahmen eines Festivals im kanadischen Toronto gefeiert verschiedene Aktivitäten rund um das Thema Alien-Entführungen durchgeführt.

 

Es gibt viele Berichte über Menschen, die behaupten, von außerirdischen Wesen willenlos gemacht und in ihr Raumschiff verschleppt worden zu sein, doch nur sehr wenige sind wirklich so gut dokumentiert, dass sie als seriös betrachtet werden können. Hier vier der berühmtesten Entführungsfälle, die bis zum heutigen Tag nicht aufgeklärt werden konnten.

Der Fall Frederick Valentich

Frederick Valentich verschwand am Samstag den 21. Oktober 1978 in Australien. Der 22-Jährige war mit seiner Cessna 182L auf einem Trainingsflug über der Bass-Straße unterwegs, einer Meerenge, die Tasmanien vom australischen Festland trennt. Plötzlich bemerkte er knapp 300 Meter über sich ein anderes Flugzeug, das er auch sofort per Funk der Flugsicherung in Melbourne meldete, doch dort kann man keinen weiteren angemeldeten Flugverkehr bestätigen. Während des Funkverkehrs mit dem Tower schilderte Valentich noch, dass seine Maschine zu stottern beginnt und dass das Objekt über ihm kein Flugzeug sei. Dann hörte die Flugsicherung nur noch ein metallisches Geräusch und Valentich und seine Cessna blieben spurlos verschwunden.

 

Erstaunlicherweise waren exakt an dem Tag, an dem Valentich verschwand, im fraglichen Gebiet auch zahlreiche Sichtungen von unbekannten Flugobjekten gemeldet worden (die ausführliche Geschichte hier).

Der Fall Travis Walton

Travis Walton war 22 Jahre alt und gehörte einer sieben Mann starken Gruppe von Holzfällern an, die im Apache-Sitgreaves National Forest in Arizona tätig war.

 

Er wurde am 5. November 1975 vor den Augen seiner Arbeitskollegen in ein unbekanntes Flugobjekt gebracht, das von außerirdischen Wesen gesteuert wurde und von ihnen verschleppt. Erst fünf Tage nach seinem Verschwinden tauchte Travis Walton am Rande einer Straße, 50 Kilometer vom Ort seines Verschwindens, wieder auf. Damals gerieten seine Kollegen wegen seines spurlosen Verschwindens zunächst sogar unter Mordverdacht. Über seine Entführung schrieb Walton später ein Buch, in dem er den ganzen Vorfall detailliert schilderte und der anschließend auch verfilmt wurde. Seine Geschichte gilt als eines der bekanntesten Entführungsfälle in der UFO-Literatur.

 

Der Fall Betty und Barney Hill

Der Fall von Betty und Barney Hill gilt als eines der bedeutendsten Ereignisse in der Ufo-Forschung. Alles begann in der Nacht des 19. Septembers 1961, als sich das Ehepaar Hill von einem Besuch der Niagarafälle und Montreal auf der Rückfahrt nach Hause in Portsmouth, Bundesstaat New Hampshire, befand. Betty (41) und Barney (39) fuhren gegen 22 Uhr mit ihrem Auto die dunkle Landstraße entlang, als sie in der Nähe von Lancaster ein helles, fliegendes Objekt am Himmel bemerkten, das wie sich später zeigte, auch vom militärischen Radar erfasst worden war. Das nächste, an das sich das Ehepaar wieder erinnern konnte, war, dass sie sich 100 Kilometer weiter südlich auf einer Landstraße von New Hampshire befanden, jedoch keine Ahnung hatten, wie sie dorthin gelangt waren.

 

Nach diesem Vorfall klagte das Ehepaar über ungewöhnlich häufige Albträume, starker Erschöpfung sowie Angstzustände. Als es nicht besser wurde und ihre Lebensqualität dadurch beeinträchtigt wurde, entschlossen sie sich, einen Therapeuten aufzusuchen, doch auch der konnte dem Paar nicht helfen und vermittelte sie schließlich nach erfolgloser Behandlung Ende 1963 an einen Psychiater. Unter Hypnose erzählten sie diesem schließlich ihre Entführungsgeschichte:

 

Barney und Betty wurden jeweils in zwei verschiedene Räume des Raumschiffes gebracht. Dort habe man Betty zuerst die Augen, Ohren, Nase und Rachen untersucht wobei man ihr Haar-, Haut und Nagelproben sowie Ohrenschmalz entnahm. Dann wurde sie auf einen Tisch gelegt, wo man ihr sagte, dass nun ihr Nervensystem getestet werde. Zuletzt wurde versucht, Betty ein nadelähnliches Instrument in ihren Nabel einzuführen, was bei ihr jedoch zu derart starken Schmerzen führte, dass die Aliens deshalb die Prozedur abbrachen. Barneys Untersuchung war sehr ähnlich, bei ihm war man jedoch offenbar viel mehr an seiner Knochenstruktur interessiert. Betty erzählte noch unter Hypnose, dass sie das Wesen, von dem sie untersucht wurden, den »Versuchsleiter« nannten.

 

Barney Hill verstarb 1969 an einer Gehirnblutung und Betty Hill im Jahre 2004. Bis zu ihrem Tod war die 85-Jährige bei ihrer Geschichte geblieben.

Der Fall John Salter Jr.

Im Gegensatz zu den übrigen Entführungsfällen durch Außerirdische, in denen bei den Menschen in der Regel schmerzhafte Untersuchungen durchgeführt wurden und die Opfer oft unter den Folgen zu leiden hatten, war es in dem Fall von Dr. John Salter Jr. eine sehr positive Begegnung. Der Soziologie-Professor von der University of North Dakota fuhr im Jahre 1988 mit seinem 22-jährigen Sohn John III durch den US-Bundesstaat Wisconsin in Richtung Mississippi, als sie einen ungewöhnlichen Kontakt mit »freundlichen« Außerirdischen erlebten.

 

Als sie den Highway bei La Crosse entlangfuhren, wurden sie von Außerirdischen entführt. Doch der Vater und sein Sohn hatten keinerlei Erinnerung mehr daran, wie sie von den Fremden verschleppt wurden. Sie erlangten ihr Bewusstsein erst wieder, als sie sich in einem sehr hellen Raum befanden. Dort standen sie sechs oder sieben Humanoiden gegenüber, die nur etwa einen Meter klein waren, überproportional große Köpfe und große, mandelförmige Augen hatten. Einer von ihnen war jedoch so groß wie ein normaler Mensch und schien der Anführer zu sein. Diese Wesen führten mit ihnen verschiedene Untersuchungen oder Experimente durch. Dem Professor wurde ein Röhrchen in die Nase eingeführt und ein Implantat in sein rechtes Nasenloch platziert. Dann erhielt er noch Injektionen in den Hals, in der Region der Schilddrüse und den oberen Brustbereich. Seitdem fühlte er sich körperlich deutlich gesünder und stellte einige Veränderungen an sich fest:

 

Schnitte oder Kratzer schlossen sich umgehend und heilten sehr schnell.


Seine Haare, Finger- und Fußnägel wuchsen zwei bis drei Mal schneller.


Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er einen sehr kräftigen und dunklen Bartwuchs.


Seine Augenbrauen wuchsen ebenfalls kräftiger und es wuchsen ihm auch Haare auf der Brust, den Armen, Beinen und  Bauch, wo er zuvor keine hatte.


Einige seiner Altersflecke verschwanden und die Falten in seinem Gesicht verringerten sich.


Sein Hautbild wurde viel feiner.


Eine  Zahnprothese, die  ihm 1984  eingesetzt  wurde und bei ihm fast täglich Blutungen verursachte, machte ihm seit der Entführung keine Probleme mehr.


Seine  Durchblutung hatte  sich  verbessert und  machte  sich auch optisch bemerkbar.


Sein  Immunsystem  war  enorm gestärkt und die wenigen Erkältungen, die er bekam, klangen sehr schnell ab.


Er hatte viel mehr Lebensenergie und kam mit weniger Schlaf aus.


Gesichtsnarben von einem früheren Autounfall verschwanden.


Sein Proteinbedarf erhöhte sich.


Er  hörte  nach  40 Jahren  schlagartig  mit  dem Rauchen auf, ohne Entzugserscheinungen zu verspüren.


Er  spürte  gelegentlich  telekinetische  Fähigkeiten, insbesondere in der Nähe elektrischer Geräte.


Er entwickelte eine leichte Abneigung  gegenüber Sonnenlicht oder helles Licht.


Gelegentlich  erschienen  ihm  ein  roter Striemen  auf seinem Hals und ein  brauner, kreisförmiger  Fleck auf  seiner  oberen Brust.

 

Und sein Sohn John III hatte vier Jahre vor der Entführung eigentlich mit dem Wachstum aufgehört, wuchs aber nach dem Zwischenfall noch weitere fünf Zentimeter.

 

© Fernando Calvo* für Terra Mystica

Foto: Pixabay


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